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Stand: 01.09.2016


Schloss-Open - Internationales Wertheraner Schachfestival

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Schloss-Open - Internationales Wertheraner Schachfestival

News-Archiv

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31.05.18   Ankündigung: offenes Monatsblitz
Jeden ersten Donnerstag im Monat findet bei unserem Vereinsabend ab 20 Uhr ein offenes Monatsblitzturnier statt.

Der Modus ist 3 Min + 2 Sek / Zug in einem Rundenturnier jeder gegen jeden. Das Startgeld von 1EUR wird vollständig an dem Abend ausgeschüttet, wobei 50% an den Erstplatzierten, 30% an den Zweiten und 20% an den Dritten gehen.
Die nächsten zwei Termine sind der 07.06. und der 05.07..

Bei unserer zweiten Ausgabe vom 03.05. haben sich zehn Spieler eingefunden. Am Ende konnte sich Karl den Tagessieg sichern:

1. Karl (8,5)
2. Jan (8)
3. Jonas (7,5)
4. Michael (4,5)
5. Rüdiger (3,5)
6.-8. Marius, Andre, Ekkehard (3)
9.-10. Joshua, Mesud (2)
JH

31.05.18   spannendes Finale im Vereinspokal
Beim diesjährigen Vereinspokal ging es bis zur Finalrunde sehr eng zu. Nach zwei Runden der beiden Finalisten Jonas und Jan stand es 1-1. In der anschließenden Sudden Death Partie konnte sich Jonas gegen Jan durchsetzen. Damit sicherte sich Jonas den Titel des Vereinsmeisters. Glückwunsch!

Aber auch die restlichen Plätze waren hart umkämpft, wobei der Spaß natürlich auch nicht auf der Strecke blieb. Die Rangliste nach der letzten Runde sah wie folgt aus:

1. Jonas (8)
2. Jan (6)
3. Ekkehard (5.5)
4. Karl (4.5)
5. Michael (4)
6. Reinhard (3)
7. Marius (2)
8. Eckhard (2)
9. Manfred (1)
JH

10.05.18   Regionalliga: SF Lieme II - SK Werther I 4:4
Im letzten Saisonspiel stand irgendwie gar nicht der Mannschaftskampf im Vordergrund, sondern das Drumherum. Da sich die Liemer für die Endrunde der deutschen Viererpoklameisterschaft qualifiziert hatten, fand unser Regionalligaspiel nicht wie gewohnt im Gemeindehaus Lieme statt, sondern im Rathaus in Lemgo. Dort war viel Platz für die weiteren Viererpokalfinalisten Baden-Baden, Deizisau und Kirchweyhe, das Catering, die Kommentare der Finalpartien durch Martin Forchert und, im Nebenraum, schließlich auch für uns.

Ein wenig schwierig war es schon, sich auf die eigene Partie zu konzentrieren. Karls Gegner beispielweise gelang es nicht so sonderlich gut. Nach gut 20 Zügen hatte er mit passiven Figuren einen Bauern weniger und gab auf, um sich der weiteren Organisation des wichtigeren Ereignisses widmen zu können. Zuvor hatte Markus bereits nach fünf Zügen ein Remis vereinbart, da er wieder einmal am Nachmittag arbeiten mußte.
Mario ließ es zu, dass die Figuren seines Gegners sich allesamt aktiver aufstellen konnten als seine eigenen. Die Konsequenz war ein Figuren- und somit auch Partieverlust. Marko stand bereits nach der Eröffnung aussichtsreich und verwertete in bekannter Manier. Ekki hatte zwar einen Bauern gewonnen, befand sich aber unter starkem Beschuss. Das angebotene Remis hätte er wohl annehmen sollen, denn nach der Ablehnung ging es rapide bergab.
Jonas eröffnete unkonventionell und spielte seine Klasse voll aus. Bald gewann er Material und die Partie. Marius hatte früh einen Bauern eingestellt, und nach längeren Manövern fuhr sein Gegenüber tatsächlich auch den Sieg ein. Beim Stand von 3,5:3,5 bekam Ersatzmann Michael ein Remisangebot, welches er schlecht ablehnen konnte, und so endete die ganze Sache unentschieden.

Mit 9:9 Mannschaftspunkten landet der SK Werther nach einer sehr durchwachsenen Saison auf dem fünften Tabellenplatz. Lieme 2 rettet sich, während Lippstadt 2 und Geseke absteigen müssen. Souveräner OWL-Meister wird Gütersloh mit 18:0 Punkten. Herzlichen Glückwunsch!

Stark schnitten Marko (75%), Karl und Jan (beide 83%) ab, alle drei gewannen DWZ dazu. Jonas ist mit 50% wohl nicht ganz zufrieden (aber immerhin an Brett 1) und gibt ein paar Punkte ab. Marius (44%) und Mario (33%) verlieren ungefähr 20 Ratingpunkte. Ganz schlecht punkteten Markus und Ekki, die deutliche Einbußen zu verzeichnen haben. Vier Spieler (Jonas, Karl, Mario und Ekki) waren jedesmal dabei, je einmal fehlten Marko und Marius, Markus kam auf sieben Einsätze und Jan konnte leider nur sechsmal spielen. Vielen Dank an die Ersatzspieler aus der zweiten Mannschaft: Michael und Hacker waren zweimal mit dabei, Malte, Ralf und Manfred je einmal.
In der nächsten Saison werden die Teilnehmer ermittelt für die dann neu eingezogene dritte NRW-Ebene. Sollte Werther den Ehrgeiz haben dabeizusein, müssen die Leistungen insgesamt konstanter werden. Vielfach wurde zu fahrig agiert und so auch gegen schwächer eingeschätzte Mannschaften einiges liegengelassen. Das kann besser werden!
Mehr unter: http://nrw.svw.info/ergebnisse/show/2017/2153/runde/9/
karl

10.05.18   NRW-Viererblitz in Porz
Bei der NRW-Viererblitzmeisterschaft in Köln-Porz zeigte sich ein weiteres mal, dass es zwar schön ist, mit Jonas einen Spitzenkönner in dieser Disziplin im Verein zu haben, es aber schwer wird, wenn nicht auch die anderen Cracks mit dabei sind.
In der Aufstellung Jonas, Karl, Mario und Michael gelang es zwar, den OWL-Titel zu bestätigen (vor Herford und Bünde), aber trotzdem sprang nur Platz 16 von 20 Mannschaften heraus.
Jonas holte am ersten Brett sehr gute 11,5/19, Karl fiel deutlich ab mit 6,5, Mario ergatterte 4,5 Punkte und Michael 5. Die Stärke der Konkurrenz läßt sich vielleicht daran ablesen, dass Karl trotz des prozentual schlechten Ergebnisses noch Blitz-Elopunkte hinzugewann.
Mehr unter: http://chess-results.com/tnr344889.aspx?lan=0&art=0&turdet=NO
Karl

24.04.18   "Familien-Duell" statt Viererpokal in Herford
Am vergangenen Sonntag trafen sich die Schachfreunde aus Kamen, Nordwalde, Werther und die Gastgeber aus Herford zur Vorrunde des NRW Viererpokals. Nach kurzem Kennenlernen stand fest, dass uns mit den Schachfreunden aus Kamen gleich das vermeintlich schwerste Los erwischt hatte.
Der Blick auf die Spielerpaarungen erinnerte aber vielmehr an eine schachliche Version des alten Spielshow Klassikers Familien-Duell, da in beiden Teams jeweils Vater und Sohn aufgestellt waren und auch noch teilweise im direkten Duell aufeinander trafen.
Ganz im Sinne der Unterhaltungsshow von Moderator Werner Schulze-Erdel galt es zunächst die häufigste Antwort zu finden, wenn man 100 Schachspieler fragt, was passiert, wenn der gegnerische König in offener Stellung nicht rochieren kann. Jan an Brett 3 fand die beste Antwort: Er geht im Angriffswirbel unter.
Michael an Brett vier legte zwar in der Eröffnung gut nach, kassierte jedoch im Laufe der Partie das erste „X“, als zunächst ein Bauer verloren ging und zu allem Überfluss der Mehrbauer auch noch zu einem verbunden Freibauernpaar gehörte.
Das zweite „X“ gab es bei Karl am ersten Brett, der im Remissinne einen soliden aber etwas passiven Aufbau wählte. Als sein Gegner einen Bauern opferte, um die Figuren unseres Spitzenspielers weiter einzuschnüren, fand Karl trotz starker Verteidigung leider an ein bis zwei Stellen nur die zweitbeste Antwort. Später konnte er den Bauern dann nicht mehr für Figurenaktivität zurückgeben und es ging eine Qualität verloren. Den Rest der Partie verwertete der Kamener sauber.
Aber jeder der schon einmal Familien-Duell geschaut hat, weiß auch, dass man bis zum Schluss noch die Punkte „stehlen“ kann. Diese Aufgabe viel Markus zu, was im Falle eines Sieges, zu einem Blitz-Stechen geführt hätte. Er spielte eine scharfe und interessante Partie mit entgegengesetzten Rochaden in der beide Spieler stets auf Hut sein mussten. Allerdings gelang dies nicht nur Markus sondern auch seinem Kontrahenten und es gab die folgerichtige Punkteteilung.

Alles in Allem gab es am Samstag gegen den Favoriten aus Kamen trotz Niederlagen vier starke Partien, insbesondere wenn man die teils großen DWZ-Unterschiede am ersten und vierten Brett berücksichtigt. Für die nächste Runde konnte sich auch Herford qualifizieren, die sich dann sogar am Sonntag selbst in nochmals stärkerer Aufstellung gegen etwas schwächer besetzte Kamener durchsetzen konnten.
Mehr unter: http://nrw.svw.info/ergebnisse/show/2017/2783/runde/1/
JH

15.04.18   Werther II beendet die Saison auf Platz 9
Die Mannschaft war noch mit der Hoffnung in den letzten Kampf gegangen, mit einem Unentschieden - der sogar mehr? - das Abstiegsgespenst zu verscheuchen, ging es doch für die Gegner, die lange Zeit Tabellenführer waren, aber nach einer vernichtenden Niederlage in der 8. Runde alle Aufstiegshoffnungen aufgeben mussten, um nichts mehr: Egal ob Sieg oder Niederlage, der dritte Platz der Endtabelle war für dieEnnigerloh-Oelder bereits vorher klar. Als diese dann noch das 3. Brett kamplos hergaben und einen sehr jungen Ersatzspieler brachten,
sah es so aus, als gäbe es noch eine Chance. Leider war dem nicht so und die ambitioniert kämpfenden Ennigerloher konnten am Ende verdient einen hohen Sieg einfahren.
Im Einzelnen: Aus der Eröffnung heraus kam Rüdiger Kraetzer sehr stark unter Druck und konnte die Partie schon nach gut 20 Zügen nicht mehr halten. Kurz danach gab es den einzigen erkämpften Wertheraner Punkt an Brett 8 durch Reinhard Milsmann, der schon am Ende der Eröffnung eine Figur gewinnen konnte und dem noch etwas unerfahrenen Gegner keine Chance ließ. Am 4. Brett hatte Ralf Diele die gegnerischen Figuren im Königsinder bis auf die Grundreihe zurückdrängen können, während sich auf den anderen Brettern die Stellungen zunächst in der Waage hielten. Nach knapp drei Stunden Spielzeit kippte allerdings ein Brett nach dem anderen. Manfred Daub konnte zunächst eine leicht bizarre Drohung des Gegners abwehren, öffnete dann aber seine Königsstellung, wonach der Gegner relativ schnell eindringen und den vollen Punkt kassieren konnte. Inzwischen war auch die Stellung am 4. ins Gegenteil umgeschlagen; vermutlich hatte Ralf Diele seine Bauern zu ungestüm vormarschieren lassen und dem Gegner eine ganze Serie von Abtauschmöglichkeiten geboten - am Ende des Tages ergab sich ein Turmendspiel mit einem Bauern weniger, das auch mit Tricks und Täuschungsversuchen nicht mehr zu halten war. Dann unterlief Routinier Reinhard Geisler ein unerklärlicher falscher Springerzug, der zurückgenommen werden musste. Nach der bekannten Regel "Berührt - geführt" musste jetzt der Springer einen regelkonformen Zug ausführen, der sofort eine Figur einbüßte - Verlust nach nur noch wenigen Zügen. Damit blieben noch die Partien von Malte Prochnow und Mesud Mujanovic. Letzterer hatte seinem Gegner das Läuferpaar überlassen und seine Bauern eher so gestellt, dass sie den eigenen Spielraum einschränkten. Mit etwas Zähigkeit wäre vielleicht noch ein Remis möglich gewesen, aber nachdem der Gegner eine Gabel "Matt oder Figurverlust" präsentieren konnte, ging auch diese Partie schnell zu Ende. Obwohl damit der Kampf bereits entschieden war, ging es am 2. Brett noch munter weiter: Nach frühem Dametausch hatte sich hier eine zähes Ringen um kleinste Positionsvorteile abgespielt, das Malte lange in der Remisbreite halten konnte. Zum Ende hin war er allerdings den taktischen Wendungen seines deutlich DWZ-stärkeren Gegners nicht gewachsen: 2:6 für Ennigerloh-Oelde.
Wenn man bedenkt, dass Werther zu Saisonbeginn den weitaus schwächsten DWZ-Durchschnitt hatte, könnte man den vorletzten Platz sogar noch als Erfolg ansehen, der sicher auch darauf zurückzuführen ist, dass die Stammbesetzung gut zusammengehalten hat und nur wenig Ersatzgestellungen nötig waren. Die individuelle Statistik zeigt, dass nur Brett 1 und 3 und Ersatzspieler Volker Meise in der Lage waren, DWZ-Gewinne zu erzielen. Mehr als 50% erreichten nur Michael Henkemeier (4/7 - abzüglich der kampflosen Partien) und Volker Meise (2/3).
Über den Abstieg der Mannschaft ist allerdings das letzte Wort wohl noch nicht gesprochen, da sich ein Relegationsspiel gegen den 9. der Parallelstaffel, Brackwede 2, ergigt, wenn sich der Lippstädter SV in der NRW-Klasse halten kann, was derzeit keineswegs sicher ist (Kampf am 29.04. in Plettenberg).
Mehr unter: http://http://nrw.svw.info/ergebnisse/show/2017/2151/
hm

21.03.18   SK Werther I - Herforder SV Königsspringer I 2:6
Keine gute Reklame für unseren Verein: Leider erscheint (un)passend zum Schloß-Open nun dieser Bericht ganz oben auf der Homepage, in dem nichts schöngeredet werden kann. Die Erste hat gegen einen guten, aber auch nicht überragenden Gegner Glück gehabt, nur 2:6 verloren zu haben.

Wiederum mußten zwei Stammspieler ersetzt werden; dankenswerterweise stellten sich Manfred und Ralf aus der Zweiten zur Verfügung. Letzterer tat leider in annähernd ausgeglichener Stellung einen Mißgriff und stellte früh einen Turm ein. Markus konnte nicht systemgemäß im Zentrum kontern, sodass die Bauernwalze des Weißen einfach immer weiter rollte und den Weg bereitete für einen unparierbaren Mattangriff.

Und so ging es weiter: Ekki übersah eine relativ einfache taktische Wendung, verlor einiges an Material und lag schließlich im Endspiel aussichtslos mit zwei Bauern hinten. Jonas spielte zwar eigentlich ganz gut mit, aber auch hier entschied ein Einschlag des Herforders, der zum Figurengewinn führte.

Noch zwei weitere Partien gingen dann den Bach runter, wobei hier die Wertheraner zumindest mitgespielt hatten. Manfred erzielte aus der Eröffnung heraus die bessere Stellung, ließ dann jedoch unnötig Gegenspiel zu, dem er dann auch zum Opfer fiel. Mario gab lieber einen Bauern, als passiv herumzustehen, was auch zunächst ganz gut aussah. Irgendwann versiegte dann jedoch die Kompensation, und das Turmendspiel mit dem Bauern weniger war leider einfach verloren.

Die beiden Gewinnpartien kamen auf völlig unterschiedliche Weise zustande: Während Jan eine durch und durch starke Partie spielte, viel sah, die Schwächen der schwarzen Stellung eiskalt ausnutzte und das Endspiel Dame plus Bauern gegen Turm und Läufer plus Bauern souverän gewann, ließ Karl sich nach und nach zusammenschieben. Um das Blatt irgendwie in eine andere Richtung zu wenden, opferte er eine Qualität und bekam dafür einen Läufer und den gefährlichen Freibauern des Herforders. Trotzdem blieb die Stellung mies. Kurz nach der Zeitkontrolle versuchte er einen billigen Trick, auf den sein Gegner überraschenderweise hereinfiel und eine ganze Figur verlor.

Zum Saisonausklang geht es gegen Lieme 2, die anscheinend theoretisch noch absteigen können und deshalb motiviert zu Werke gehen werden.
Werther hingegen kann schon einmal für die nächste, hoffentlich bessere Saison planen.
Mehr unter: http://nrw.svw.info/ergebnisse/show/2017/2153/runde/8/
Karl

26.02.18   LSV/Turm Lippstadt II - SK Werther I 3:5
Endlich mal wieder ein Sieg! Nach drei Kämpfen ohne Mannschaftserfolg zeigte die Erste, dass sie noch Ambitionen auf Bronze in der Liga hat.

Karl hatte seinen Gegner insgesamt ganz gut im Griff und konnte mit einer netten kleinen Kombination die Königsstellung des Schwarzen erstürmen. Am Brett eins kam Jonas mit der Eröffungsvariante nicht so richtig zurecht, bog die Partie aber rechtzeitig in Richtung Remisendspiel ab. Leider warf Hacker, der wie immer bereitwillig Ersatz spielte, seine überlegene Stellung mit einem Zug weg und mußte den zwischenzeitlichen Ausgleich hinnehmen.

Marius fand in einem deutlich besseren Endspiel mit gleichfarbigen Läufern keinen Plan und nahm schnell Remis an. Den so vergebenen halben Punkt erhielt Werther an Brett zwei postwendend zurück: Statt entscheidend den starken Königsangriff zu verstärken, gab Markos Gegenüber glücklicherweise Dauerschach.

Wie immer spannend war es bei Ekki. Die Verwertung eines Mehrbauern im Schwerfigurenendspiel war schwierig (und vielleicht sogar unmöglich), aber bei den Versuchen, es doch irgendwie hinzukriegen, riskierte er wieder einmal die Nerven seiner Kollegen. Schließlich endete das Ganze dann doch (zum Glück) im Dauerschach.

Beim Stand von 3:3 kam es auf Jan und Mario an. Ersterer hatte seinem jungen Gegner eine Qualität abgeluchst; dieser rechnete wohl damit, dass der Wertheraner über die Zeit gehen würde, denn wer an einem Zug eine Stunde überlegt, der schafft doch wohl nicht 40 in zwei Stunden...? Mit etwas mehr Erfahrung hätte er natürlich gewußt, dass dies Jans Markenzeichen ist. Überrascht von dieser Wendung vergaß er das Aufgeben und ließ sich das Endspiel bis zum Ende zeigen.
Bei Marios Partie spielte die Zeit eine noch größere Rolle: Als sich abzeichnete, dass ein Unentschieden wahrscheinlich den Mannschaftssieg bedeuten würde, zog Mario in seiner optisch überlegenen Stellung einfach nur noch mal dahin, mal dorthin und wartete ab, was dem Gegner so einfiel. Das war lange nicht viel, denn die schwarze Stellung war zwar fest, aber nur sehr schwer aktiv nach vorne zu spielen. Irgendwann nach der Zeitkontrolle fasste sich der Lippstädter dann ein Herz und zog einen Bauern im Zentrum auf. Mario reagierte darauf zwar schachlich nicht optimal, bewies aber seine größeres praktisches Verständnis, indem er daruf achtete, immer ein paar Minuten mehr auf der Uhr zu haben. Als es dann hektisch wurde, hatte unser Mann noch drei gegen eine Minute und konnte sich somit den einen oder anderen Figureneinsteller leisten. Mit nur noch fünf Sekunden auf der Uhr verlor der Spieler der Gastgeber einen Turm und ließ die Zeit ablaufen.

Das 5:3 bedeutet, dass die Erste nicht absteigt und nun sorgenfrei zusehen kann, diese murkelige Saison wenigstens noch ordentlich zu beschließen. Nächstes Mal kommen die Herforder nach Häger, die in dieser Runde mit einer Niederlage gegen zweihochsechs wahrscheinlich ihre Aufstiegschancen verdaddelt haben.
Mehr unter: http://nrw.svw.info/ergebnisse/show/2017/2153/runde/7/
Karl

13.02.18   Knapper Sieg im Viererpokalfinale
In der diesjährigen Viererpokalsaison sind genau wie im letzten Jahr beide Finalisten ins Finale förmlich durchmarschiert, da alle vorherigen Begegnungen kampflos ausgegangen sind. Wenn das mal immer so einfach wäre...

Jedoch war der Finalkampf gegen Halle dafür umso härter umkämpft. Für die passende Stimmung sorgte die lokale Holzschuhtanzgruppe mit Live-Musik im Nebenraum. Da jedoch die Holzschuhe lange Zeit ungenutzt blieben, verwandelte sich die Haller Remise nicht in den befürchteten Hexenkessel, sondern es ging doch eher gemütlich zur Sache. Vielleicht auch von der melodischen Akkordeonmusik beeinflusst, ging die erste Partie friedlich aus. Nachdem Volkers starker Gegner am dritten Brett ein doppeltes Bauernopfer abgelehnt hatte um nicht in einen Angriff zu geraten, einigte man sich in ausgeglichener Stellung auf ein Remis.
Andreas an Brett vier ließ dem Gegner bei der Annahme des Gambits in der Eröffnung keine Wahl. Die Kompensation verflüchtigte sich jedoch im Laufe der Partie und so musste Andreas trotz taktischem Kampf die Waffen strecken, als weiteres Material verloren ging.
In der Zwischenzeit hatte Jan aber an Brett eins nach einer Ungenauigkeit seines Gegners in der Eröffnung den gegnerischen König im Zentrum halten können. Kurze Zeit später schlug der Angriff durch mit Matt oder Damenverlust. Sein Gegner entschied sich für die dritte Option und gab auf.
Beim Stand von 1,5 zu 1,5 galt es für Ekki mit einem Remis an Brett zwei den Sieg nach Berliner Wertung zu sichern. Das optisch schlechtere Springerendspiel bot seinem Gegner jedoch viele Möglichkeiten für Gewinnversuche, aber letztendlich wurde wohl die Remisbreite nie überschritten und Ekki tauschte Bauer um Bauer in die Punkteteilung.

Mit diesem 2:2 können wir gut zufrieden sein, da wir nominell gegen stark besetzte Haller nicht als Favorit galten. Dass das Unentschieden durch die Berliner Wertung noch zum Weiterkommen auf zur NRW-Ebene reicht ist natürlich noch ein schöner Abschluss.
JH

05.02.18   SK Werther I - Brackweder SK I 4:4
Am sechsten Spieltag traf die Erste im Mittelfeldduell auf Brackwede. Es entwickelte sich ein intensiver Kampf, der von teils krassen Fehlern der Kombattanten gekennzeichnet war.

Als erstes konnte Karl von einem Versehen seines Gegners profitieren, der in dem Glauben, zwei Türme für seine Dame zu bekommen, diese mutig opferte, nur um zwei Züge später feststellen zu müssen, dass durch eine Fesselung das Ganze vorne und hinten nicht aufging. Die Aufgabe erfolgte prompt.
Lange geschah nichts entscheidendes, bis plötzlich Marius in verworrender Stellung eine Figur einstellte und ebenfalls sofort das Handtuch warf. Auch Jans Gegner vorlor durch eine Fehlkalkulation einen Läufer, wollte aber seine Niederlage nicht sofort eingestehen und spielte solange weiter, bis ein Endspiel mit einem Turm weniger auf dem Brett stand.
Die erste Partie, die nicht aufgrund eines simplen Einstellers entschieden wurde, verlor Mario. Er hatte nach guter Eröffnung voreilig die Stellung aufzureißen versucht, sich aber nur schlecht stehende Figuren eingehandelt. Nach einem mißlungenen Befreiungsversuch stand er auf verlorenem Posten und mußte das zwischenzeitliche 2:2 zulassen.
Während Ekki schon im frühen Mittelspiel auf Abwege geraten war, versuchte Markus, ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern und einem Mehrbauern zu gewinnen. Marko stand im Turmendspiel sehr viel besser, und Jonas hatte als Ausgleich für seine unsichere Königsstellung eine Mehrqualität. Optimisten rechneten mit einem knappen Sieg.
Als Ekki tatsächlich schließlich das Handtuch werfen mußte und Markus erwartungsgemäß nicht über ein Remis hinausgekommen war, oblag es den beiden Spitzenspielern, das Ruder noch herumzureißen. Marko führte seine Partie mit sicherer Hand zum Sieg, und so entschied die Jonas' Partie über den Ausgang des gesamten Mannschaftskampfes. Der Brackweder Pollmüller erwies sich zunächst als sehr nervenstark, stellte mit wenigen Minuten auf der Uhr immer wieder neue Drohungen auf und wurde damit belohnt, dass unser Brett eins zunächst die Qualität zurückgab und dann noch eine Figur einstellte. Das Material war allerdings bereits ebenso stark reduziert wie die Bedenkzeit des Brackweders, sodass dieser sich für den Spatz in der Hand entschied und das eigentlich wohl gewonnene Endspiel remis gab.

Beim Blick auf die Tabelle fallen drei Dinge auf:

1. Die beiden Topfavoriten sind enteilt.

2. Dass jede Mannschaft in der Liga jeder anderen gefährlich werden kann, sieht man daran, dass der bisher punktlose Tabellenletzte Lemgo den sich im Aufstiegsrennen befindlichen verlustpunktfreien Herfordern einen Mannschaftspunkt abgeknöpft hat.

3. Zwischen dem dritten Tabellenplatz (Werther!) und dem achten, also dem letzten Nichtabstiegsplatz, liegt genau EIN Mannschaftspunkt. Das bedeutet, dass es am besten gleich am nächsten Spieltag gegen die Zweite von Lippstadt gelingen sollte, einen kleinen Puffer zur Abstiegszone zu erspielen.
Mehr unter: http://nrw.svw.info/ergebnisse/show/2017/2153/tabelle/
Karl

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