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Stand: 01.09.2016


Schloss-Open - Internationales Wertheraner Schachfestival

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Schloss-Open - Internationales Wertheraner Schachfestival

News-Archiv

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17.12.17   Gütersloh schlägt alle
In dieser Saison hat Werther wohl gegen die Gütersloher nichts zu melden; ging am vorletzten Sonntag schon der Kampf der ersten Mannschaften unerfeulich für Werther aus, so lief es am heutigen Sonntag im Kampf der beiden zweiten Mannschaften ähnlich.
Dabei ging es gar nicht mal schlecht los. Nach ca. zwei Stunden fanden sich einige Bretter, die gut für Werther aussahen. Die ersten Punkte zeigten dann aber schon in die andere Richtung. Mesud Mujanovic bot in eher unklarer, wohl eher etwas ungünstiger Stellung Remis an und war froh, dass sein Gegner darauf einging. Am Spitzenbrett kam Rüdiger Kraetzer schon am Ende der Eröffnung unter Druck und musste zusehen, wie sein Gegner mit einem Turm auf seiner zweiten Reihe einstieg; es folgten noch ein paar Züge, die allerdings die Niederlage nur noch herauszögerten. Dann kippte die Partie von Reihard Milsmann, der nach dem königsindischen Angriff seiner Gegnerin zwei Bauern im Zentrum stehen hatte, die urplötzlich zu Angriffsobjekten wurden. Am Ende der Aktion fehlten dem Wertheraner Bauer und Qualität. Er versuchte es noch mit ein paar taktischen Finessen, musste aber ebenfalls bald einsehen, dass nichts mehr zu machen war. Inzwischen besserten sich die Aussichten: Michael Henkemeier hatte schon aus der Eröffnung heraus das verhaltene Spiel seines Gegners ausgenutzt und einen Angriff am Königsflügel gestartet, der letztlich durchschlug und auch die beiden Ersatzspieler sahen gut aus. Eckhard Bohlmann war am achten Brett in einem Endspiel Läufer gegen Springer bei ziemlich verschachtelter Bauerstellung angekommen; zwar hatte er die bessere Figur, doch war die ganze Situation stark remisverdächtig. Sein Angebot schlug der Gütersloher allerdings aus und spielte optimistisch weiter um geradewegs in ein verlorenes Bauernendspiel zu rennen. Kurze Zeit später hatte sich die Situation aber wieder geändert, da zwei Wertheraner Freibauern zu weit nach vorn gelaufen waren und als der Gütersloher seinen letzten Hebel ansetzte, war das Spiel dann plötzlich doch noch verloren. Danach ging auch die Partie am fünften Brett verloren, in der Reinhard Geisler nach erfolgreicher Eröffnung unerwartet einen Bauern einstellte und kurz danach noch eine Figur abgab; auch hier halfen taktische Tricks nicht mehr. Zur Ergebniskosmetik steuerten dann Malte Prochnow einen halben und Volker Meise einen ganzen Punkt bei. Beide hatten ihre Gegner von Anfang an gut im Griff. Malte kam mit der leicht unorthodoxen Eröffnung seines Gegners gut zurecht und hatte positionelle Vorteile, die er aber letztlich nicht effektiv genug verwerten konnte, so dass er das Remisangebot seines Gegners annahm. Demgegenüber nutzte Volker im Mittelspiel die taktischen Schwächen seiner Gegnerin konsequent aus, um seinen Materialvorteil immer weiter auszubauen. Um die erste Zeitkontrolle gab seine Gegnerin den aussichtslosen Kampf auf.

Zur Winterpause befindet sich die zweite auf dem geteilten 6.-7. Platz und damit auf einem guten Weg zum Saisonziel Klassenerhalt.
Mehr unter: http://http://nrw.svw.info/ergebnisse/show/2017/2151/tabelle/
hm

03.12.17   SK Werther I - Gütersloher SV I 2,5 : 5,5
Eine verdiente Niederlage setzte es am vierten Spieltag der Regionalliga gegen den Favoriten aus Gütersloh. Damit ist klar, dass es für die Erste für den Rest der Saison nur noch darum geht, eine gute Figur zu machen, schönes Schach zu spielen und nicht zu vergessen, dass man noch ein paar Mannschaftspunkte braucht, um nicht abzusteigen.

Nach ungenauer Eröffnungsbehandlung fand sich Karl bereits im zehnten Zug vor die Wahl gestellt, in einer leicht nachteiligen Stellung weiterzukämpfen oder das Remisangebot seines Gegners anzunehmen; er entschied sich für die zweite Möglichkeit. Schon bald darauf gab es aus Wertheraner Sicht den einzigen echten Lichtblick des Tages: Marko hatte die Gelegenheit, ein thematisches Springeropfer auf d5 zu bringen und dadurch den schwarzen König in der mitte des Brettes festzuhalten. Es war schön anzusehen, wie er den Druck immer weiter steigerte, bis dem Gütersloher nichts mehr einfiel.
Dann passierte lange nichts, bis Jonas eine bereits lange verlorengeglaubte Partie noch durch einen Trick in der Zeitnot seines Gegenübers aus dem Feuer riss und durch eine unparierbare Mattdrohung sogar noch gewann.

Das war es dann aber auch schon. Nur kurz währte die Hoffnung, dass es mehr werden würde gegen die starken Gäste. Mario hatte zwischenzeitlich Gewinnchancen, und auch Marius sowie die Ersatzleute Michael und Hacker (die für Jan und Markus eingesprungen waren) standen gar nicht so übel. Lediglich Ekki geriet bereits im frühen Mittelspiel unter die Räder und zog die Partie nur noch ein wenig in die Länge, ohne am Ausgang etwas ändern zu können. Hacker und Michael mussten schließlich auch gratulieren.

Leider fand Mario in guter Stellung nicht die entscheidende Fortsetzung, unterschätzte die Kontermöglichkeiten seines Gegners und verlor zwei Bauern, sodass das Endspiel aufgabereif war. Auch Marius war nach langem Kampf und zäher Gegenwehr in einem Leichtfigurenendspiel mit einem Wenigerbauern zu der Aufassung gelangt, dass weiterer Widerstand zwecklos sei, wobei sich in der Analyse herausstellte, dass es doch für Kapitza ziemlich schwierig gewesen wäre, das Ding wirklich zu gewinnen. Da der Kampf jedoch ohnehin verloren war, tat das auch nicht mehr so sehr weh.

Im Januar geht es nach Soest, wo es wahrscheinlich nicht so leicht werden wird wie im letzten Jahr: Gerne erinnern wir uns an das feine 8:0 damals.
Mehr unter: http://nrw.svw.info/ergebnisse/show/2017/2153/runde/4/
karl

26.11.17   OWL-Blitzen: Werther ist Mannschaftsmeister, Jonas Einzelmei
Erfolgreich gestaltete der SK das Blitzevent in Bad Salzuflen. Am späten Vormittag fanden sich zehn Mannschaften aus OWL ein, um ihren Meister zu bestimmen (zwei Mannschaften hatten abgesagt). Leider fehlten die Gütersloher als Spitzenverein der Regionalliga sowie mit Bielefeld und Lippstadt zwei der vier Aushängeschilder des Verbandes auf NRW-Ebene. Somit fiel die Rolle des Favoriten den Schachfreunden aus Lieme zu, aber schon an zwei waren Jonas, Markus, Karl und Mario gesetzt. Die Qualifikation war das klare Ziel -- dazu muss man mindestens Dritter sein --, und wenn es gut lief, wollte man auch gerne Erster werden.
Dieses Ziel schien zunächst gefährdet, denn obschon die unteren drei Bretter anfangs ordentlich punktete, liess überraschenderweise Jonas viel liegen, und das gegen Mannschaften, die eher in der unteren Hälfte der Tabelle zu erwarten waren. Unser Spitzenspieler steigerte sich
jedoch rechtzeitig und konnte gegen die starken Konkurrenten, die alle am Ende kamen, ausnahmslos gewinnen. Im der drittletzten Runde kam es zum Spitzentreffen mit Lieme, dass mit 3:1 gewonnen werden konnte. So blieb das 2:2 in der Schlussrunde gegen Bünde der einzige abgegebene Mannschaftspunkt und Werther war Meister vor Lieme und Bünde. Jonas und Mario hatten mit 6/9 ein solides Ergebnis, Karl war mit 7,5/9 Bester am dritten Brett und Markus holte sogar 8/9, wurde jedoch vom Liemer Spieler Essing in der Brettwertung überflügelt, der sogar 8,5/9 schaffte.

Die direkt im Anschluss ausgetragene Einzelmeisterschaft litt etwas unter dem nicht ganz gelungenen Modus. War es früher so gewesen, dass man sich früher spontan anmelden konnte, musste dieses Mal eine Voranmeldung per Mail stattfinden, was sicher einige potentielle Spieler von der Teilnahme abhielt. Zudem war die Zahl ohnehin auf 24 Teilnehmer begrenzt, was überrascht, denn kurz zuvor hatten ja bereits vierzig
Spieler im selben Raum gespielt, und zur Not hätten dort auch doppelt so viele reingepasst. Zudem erschien ein vorangemeldeter Teilnehmer nicht rechtzeitig, und so dachte sich Michael, der extra angereist war, doch vielleicht den nun freien Platz einnehmen zu können. Durfte er aber nicht: In den ersten beiden Runden gewannen die jeweiligen Gegner kampflos, dann tauchte der Vermisste doch noch auf und stieg in der dritten Runde ein.

Sportlich gesehen lief es für Karl in seiner Vorrunde desaströs, für Markus und Mario ganz ordentlich, doch leider verpassten sie beide
knapp die Qualifikation für das Finale, das aus nur sechs Teilnehmern bestand. Jonas war natürlich dabei und setzte sich trotz eines Turmeinstellers in einer der fünf Partien letztlich im Stichkampf um den Titel durch durch. Herzlichen Glückwunsch!

Ein Abschlussbemerkung zum Modus der Einzelmeisterschaft: Wenn man die Einzelmeisterschaft schon extra direkt nach der Mannschaftsmeisterschaft stattfinden läßt, um Teilnehmer zu locken, ist eine Begrenzung der Teilnehmerzahl auf eine geringere Zahl, als platzmäßig möglich wäre, widersinnig. Man sollte doch froh sein um jede/n, der/die mitmachen möchte! Und ein Finale mit sechs Leuten scheint mir auch verkehrt zu sein, denn eine verlorene Partie spielt bei so wenigen Runden eine viel zu große Rolle. Hoffentlich wird das beim nächsten Mal wieder anders sein!
karl

13.11.17   Regionalliga: SK Werther I - SC Geseke 5:3
Im Nachholspiel der Regionalliga gab es für die deutlich favorisierte Erste gegen den Aufsteiger aus Geseke zwar den erwarteten Sieg, aber erneut fiel die Gesamtleistung eher durchwachsen aus. So brauchen wir am 3.12. gegen Gütersloh gar nicht erst unter der Bettdecke hervorzukriechen.

Als erster beendete Karl seine Partie. Weiß hatte sich schnell einen Entwcklungsnachteil eingehandelt und stand nach 12 Zügen auf Verlust. Die vielen Schwächen und der Wanderkönig waren nicht mehr lange zu verteidigen. Danach gewann Marius, als sein Gegner in einem Endspiel mit einer Qualität weniger auch noch eine Figur einstellte.
Ungewohnterweise erlitt Jonas mit seiner aggressiven Spielweise diesmal Schiffbruch. Sein Läufer hielt zwar den weißen König in der Mitte, war jedoch von seinen eigenen Bauern so unglücklich eingekeilt, dass er langfristig unrettbar verloren war. Nachdem kein Trick mehr funktionierte, gratulierte unser erstes Brett dem jungen Spitzenspieler der Gäste.

Auch an Brett 2 gab es einen Figurenverlust, diesmal aber für den Geseker Spieler. Marko ist bekanntlich ein abgezockter Typ und ließ nichts mehr anbrennen. Mario an sechs konterte sehenswert, nachdem sein Gegner versäumt hatte, aus seinem Raumvorteil etwas anderes als eine geschwächte Königsstellung zu produzieren. In horrender Zeitnot verlor er entscheidend Material; zudem fiel die Klappe.

Beim Stand von vier zu zwei und zwei remislichen Endspielen auf dem Brett hätte man eigentlich ganz gelassen das Ende des Mannschaftskampfes abwarten können, wenn Ekki es nicht geschafft hätte, aus einem leicht besser stehenden Turmenspiel ein verlorenes Bauernendspiel zu machen. Diese Transformation war dem Geseker allerdings nicht klargeworden, und so bot er mit dem Gewinnzug remis an. Statt jedoch sofort anzunehmen, suchte der Wertheraner noch einmal gründlich nach verborgenen Finessen und bescherte seinen Mannschaftskameraden so einige graue Haare, bis er letztlich doch den halben Punkt mitnahm. Kurz darauf war auch Jan fertig, der eine zwischendurch wohl bessere Position nicht mit der notwendigen Durchsetzungskraft behandelt hatte.

Das 5:3 spiegelt den Verlauf des Mannschaftskampfes recht gut wider. Eine sehr deutliche Steigerung ist nötig, um nicht für den Rest der Saison im Mittelfeld der Liga herumdümpeln zu müssen.
Mehr unter: http://nrw.svw.info/ergebnisse/show/2017/2153/runde/3/
Karl

12.11.17   II. nimmt wichtigen Punkt mit
In der 4. Runde war heute der Nachbarverein SG Enger-Spenge I zu Gast, bei dem es in dieser Saison bis jetzt alles andere als rund gelaufen ist. Dementsprechend lautete das Wertheraner Mannschaftsziel: "Gegner weiterhin auf Abstand halten", zumal Werther wieder mit voller Aufstellung antreten konnte, während Enger-Spenge zwei - allerdings starke - Ersatzspieler mobilisieren musste.

Der Kampf begann günstig am 7. Brett, an dem Manfred Daub die Eröffnungsfehler des Gegners geschickt ausnutzte und deutlich in Positionsvorteil kam. Dann wurde es aber doch ein noch weiter Weg ... und der erste Punkt fiel ein Brett höher durch Reinhard Geisler. Er hatte mit dem eher ungewöhnlichen 2. Sc3 auf die holländische Eröffnung reagiert und eine solide Mittelspielstellung erreicht. Nach einer größeren Tauschaktion konnte er dann durch ein zweizügige Kombination eine Figur gewinnen, wonach der Gegner sofort aufgab. Den Ausgleich musste Reinhard Milsmann zugestehen, der am 8. Brett einen Ersatzspieler vor sich hatte, der eigentlich an eins der Spitzenbretter gehört hätte. Nach sizilianischer Eröffnung ging er nicht konsequent genug vor und geriet bald unter Druck. Der Gegner konnte einiges an Figurenmaterial abtauschen und behielt am Ende einen Mehrbauern, mit dessen Hilfe er zum Sieg gelangte. Den nächsten Punkt für Werther konnte Ralf Diele erobern, der nach verhaltener Eröffnung das etwas unüberlegte Vorgehen seines Gegners am Damenflügel ausnutzte und in eine sehr aktive Stellung kam. Er fand eine ganze Reihe von starken Zügen, lies überhaupt kein Gegenspiel mehr zu und gewann überzeugend. Weiter in Führung ging es am Brett 3 in der Fantasy-Variante der Caro-Kann-Eröffnung. Michael Henkemeier hatte mit Schwarz die taktischen Finessen des Weißen gut unter Kontrolle und wickelte dann in ein Endspiel mit Mehrbauer ab, das der Gegner nach Abtausch der letzten Figuren schnell aufgab. Am Spitzenbrett führte Rüdiger Kraetzer aus einer Art Reti-Eröffnung die Partie eher positionell, aber sehr sorgfältig und gut vorbereitet. Am Ende ließ er seinen deutlich besser gerateten Gegner nicht über ein Remis hinauskommen. Inzwischen hatten sich Manfred Daubs Partie die guten Aussichten etwas verflüchtigt - sein Gegner lehnte sein Remisangebot sogar ab, musste dann aber vor dem nahezu leeren Brett doch einwilligen. Leider gingen die letzten beiden Partien dann verloren: Malte Prochnow hatte es mit einem deutlich stärkeren Gegner zu tun, aber sich dennoch gut gehalten. Durch die beiderseitige Zeitnotphase kam er zwar mit Qualitätsnachteil, hatte aber immer noch eine Stellung, die lange zu verteidigen gewesen wäre. Mit einem Bauernführungsfehler verdarb er sich allerdings die letzten Konterchancen. Auch Mesud Mujanovic, der nach Qualitätsverlust im Mittelspiel wieder etwas hatte aufholen können, ereilte dann ein plötzliches Ende. Bei der - vermutlich nicht allzu hoffnungsvollen - Suche nach Konterchancen musste er zulassen, dass seine Figuren Zug um Zug in ungünstigere Positionen kamen. Am Ende war drastischer Materialverlust nicht mehr zu vermeiden.

Insgesamt hat sich die Mannschaft bis jetzt mit 4:4 Punkten gut geschlagen, sich von den Abstiegsplätzen ersteinmal abgesetzt und ein gutes Stück Weg in Richtung Klassenerhalt hinter sich gebracht. Allerdings hat sie ein schweres Restprogramm (Kämpfe gegen die derzeitigen Tabellenpositionen 1-4!) vor sich.
Mehr unter: http://http://nrw.svw.info/ergebnisse/show/2017/2151/
hm

22.10.17   II. gewinnt das Kellerduell
Nach der sang- und klanglosen Niederlage gegen Rietberg auf dem letzten Tabellenplatz musste die II. am 3. Spieltag auswärts gegen die bisher ebenso "erfolgreichen" Spieler von Heepen I antreten. Der Ausfall von zwei Stammspielern konnte nur zur Hälfte ausgeglichen werden, so dass Werther bereits mit 0:1-Rückstand ins Rennen ging. Dieses führte vielleicht auch zu einem frühen Remisangebot das Gastgebers am Brett 4, das Mesud Mujanovic eher dankend annahm. Danach ließen Ergebnisse lange Zeit auf sich warten - insgesamt sahen die Bretter eher günstiger für Werther aus. Den Ausgleich schaffte dann Volker Meise, der nach Drachenaufbau viel Zeit investierte, aber im Verlauf des Mittelspiels eine Mehrfigur erobern konnte. Ein schöne Kombination - Matt oder Dameverlust - beendete die Partie. Ein Remis steuerte Reinhard Geisler bei, der mit starkem Läuferpaar aus der Eröffnung gekommen war, aber im Mittelspiel davon nicht profitieren konnte. Ein weiteres Remis vereinbarte Manfred Daub in einer ziemlich verschachtelten Stellung mit wenig Möglichkeiten. Sehr solide holte sich Spitzenspieler Rüdiger Kraetzer seinen Punkt: Er profitierte von kleinen Ungenaugikeiten seines Gegners in der Eröffnung, konnte einen Bauern gewinnen, den Gegenangriff geschickt kontern und so Werther erstmals in Führung bringen. Den Sieg sicherte dann Reinhard Milsmann, der nach sizilianischer Eröffnung deutlich besser ins Spiel kam und mit zwei Mehrbauern in Richtung Dame zog. Gegen Ende ließ er den Gegner noch einmal Aktivitäten entwickeln, die aber letztlich den Verlust nur hinauszögern konnten. Michael Henkemeier legte dann noch einen weiteren vollen Punkt nach: Er hatte den Gegner in eine passive Stellung gebracht, aber einen simplen Trick übersehen, der aber immer noch nicht für vollen Ausgleich sorgte. Beim Gewinn des abschließenden Turmendspiels kam ihm dann sein Gegner etwas entgegen.
Heute hat sich die Mannschaft von einen wichtigen Abstiegskonkurrenten nach oben hin absetzen können. Das sollte dazu motvieren, den nächsten Kampf gegen Enger-Spenge I optimistisch anzugehen.
Mehr unter: http://http://nrw.svw.info/ergebnisse/show/2017/2151/
hm

09.10.17   zweihochsechs Bielefeld I - SK Werther I 4:4
Im lauschigen Sportlerheim des TUS Hoberge-Uerentrup empfingen die Gastgeber unsere Erste mit der vom Volksbank-Cup gewohnten Bewirtung gegen Spende. Leider legten wir das etwas zu großzügig aus, denn trotz teils großer Dwz-Unterschiede zu unseren Gunsten ließen wir einen ganzen Mannschaftspunkt da.

Schnell standen Ekki und Markus schlechter. Ersterer hatte wie in alten Zeiten einen Zentrumsbauern geopfert, verpasste dann aber die Fortsetzung, mit der er ein Druckspiel hätte aufbauen können. So wie es lief, ging erst ein zweiter, dann ein dritter Bauer flöten und schließlich auch die Partie. Brett vier geriet bald am Damenflügel unter Druck und musste die Bauern seines Gegners bedrohlich weit vorrücken lassen. Der verzweifelte Versuch, auf der anderen Seite ein Gegenspiel aufzuziehen, verlief bald im Sande, und so war die zweite Null im Sack.

Marko kam mit Schwarz nicht über ein Remis hinaus, da seine Partieanlage vielleicht einen Tuck zu ruhig war. So brauchte sein Gegenüber sich bloß hinzustellen und abzuwarten, ob unserem Mann etwas Entscheidendes einfiele. Da ging aber nichts.
Karls Gegner griff bereits im siebten Zug fehl und fügte seiner Stellung einen irreparablen Schaden zu. Zwar hätte der Wertheraner schneller gewinnen können, sein Sieg war jedoch vorgezeichnet.

Jan überspielte die eingeigelte Position seines Gegners ganz hübsch. Ein Befreiungsversuch scheiterte taktisch, und so war es bald vorbei. Mario hatte es als einziger mit einem Gegner zu tun, der eine etwas bessere Wertungszahl aufweist. Eine lange Zeit ausgeglichene Partie kippte kurz vor der Zeitkontrolle zugunsten des Zweihochsechsers.

Nachdem Marius lange eine sehr verdächtige (in anderen Worten verlorene) Stellung mit einer Serie einziger Züge verteidigt hatte, winkte als Lohn ein ergaunertes Unentschieden. Und so blieb es wieder einmal Jonas vorbehalten, den Mannschaftskampf aus dem Feuer zu reißen. Lange schien die Partie ausgeglichen zu sein, sogar so sehr, dass selbst der Dampfhammer eigentlich remis gegeben hätte, wenn nicht der Kampf so schlecht ausgesehen hätte. So spielte er unverdrossen im Endspiel weiter und stellte seinem Gegner mit Turm, ungleichfarbigen Läufern und zwei Bauern auf jeder Seite immer wieder neue Probleme. Vor die Wahl Matt oder Figurenverlust gestellt, gab dieser schließlich auf.

Natürlich hatten wir auf mehr gehofft, nach dem Verlauf des Kampfes müssen wir jedoch eher froh sein, überhaupt noch etwas Zählbares mit nach Hause genommen zu haben. Nächstes mal geht's gegen den Aufsteiger aus Geseke, da sollte eine solidere Leistung abgerufen werden.

Mehr unter: http://nrw.svw.info/ergebnisse/show/2017/2153/runde/2/
karl

13.09.17   SK Werther I - SV Königsspringer Lemgo I 5:3
Das Beste ist das Ergebnis: Die erste Mannschaft ist gegen die Schachfreunde aus Lemgo mit einem Sieg in die neue Saison gestartet. Nach dem Verlauf überrascht es jedoch sehr, dass keine einzige Partie verloren wurde, denn nur Mario zeigte, wie man eine Partie in einem Rutsch durchspielt und souverän gewinnt. Ein starker Freibauer auf der d-Linie kostete eine ganze Figur und somit auch die Partie.
Zuvor hatten sich Marko und Großmeistervater Blübaum in beiderseitigem großen Respekt voreinander auf ein Remis geeinigt. Ekki baute die Führung aus, nachdem er sich eigentlich mit einer Figur weniger auf der Verliererstrasse befunden hatte. Sein Gegner verlor jedoch völlig den Faden, stellte einen Bauern nach dem anderen ein und schließlich auch den Mehrspringer zurück.

Karl lehnte das frühe Friedensangebot seines Gegenübers mutig ab, nur um sich nach und nach in eine Verluststellung zu manövrieren. In beiderseitiger Zeitnot erschien es jedoch nicht vollkommen klar, wie dem in der Mitte steckengebliebenen König beizukommen wäre, und so nahm Matthias Tuschinske den Spatz in der Hand und gab die Partie remis. Das war ein geschenkter halber Punkt! Da wir aber keine schlechten Gastgeber sind, gaben wir diesen an Brett acht brav zurück. Marius hatte seinen Gegner mehrfach auf der Pfanne, nahm aber lieber das Unentschieden zum 3,5:1,5.

Jonas verlor früh Material. Nach mehreren Transformationen der Stellung ergab sich ein total verlorenes Turmendspiel mit zwei Bauern weniger. Das erste Brett der Lemgoer hatte allerdings eine Menge Zeit verbraucht, griff fehl und bot mit Dame gegen Turm und Läufer, aber nur noch 30 Sekunden auf der Uhr die Punkteteilung an, die angenommen wurde.
In den beiden Endspielen von Markus und Jan sollte nun doch noch ein halber Punkt drin sein! Eigentlich schienen beide Positionen recht einfach gewonnen zu sein, aber beide Wertheraner schafften es, den Bauern wieder abzugeben und verblieben mit nur noch symbolischen Stellungsvorteilen, die in keinem der beiden Fälle zu Sieg reichten.

Ein durchwachsenes Fazit also: Den beiden Mannschaftspunkten auf der Habenseite steht die Erkenntnis gegenüber, dass gegen die Spitzenmannschaften der Liga in dieser Form nicht viel zu holen zu sein wird. Am achten Oktober geht es gegen die Neulinge von zweihochsechs, die im Aufsteigerduell einen hohen Sieg gegen Geseke einfahren konnten.
Mehr unter: http://nrw.svw.info/ergebnisse/show/2017/2153/
karl

03.09.17   Saisonauftakt der 2.
In Bestbesetzung fuhr die 2. heute zu ihrem ersten Saisonspiel zum Aufsteiger SK Wewelsburg... und ging gleich mit 1:0 in Führung. Am 8. Brett ließ sich der Ersatzspieler der Gastgeber bereits im 10. Zug von Reinhard Milsmann mattsetzen. Das nächste Ergebnis gab es am Spitzenbrett: Nach beidseitiger eher ambitionsloser Eröffnung incl. frühem Damentausch lehnte Rüdiger Kraetzer zunächst ein Remisangebot ab, um dann ein paar Züge weiter doch Frieden zu schließen. Der Ausgleich ergab sich dann, als Reinhard Geislers König von seinem Gergner auf eine Wanderschaft bis über die Brettmitte gezwungen wurde und in ein Mattnetz geriet, aus dem es kein Entrinnen mehr gab. Dann dauerte es etwa bis zur ersten Zeitkontrolle und insgesamt entstand eher der Eindruck, dass Werther wohl beide Punkte würde abliefern müssen. In unklarer Stellung mit beiderseitigen Chancen aber auch Gefahren einigte sich Manfed Daub mit seinem Gegner auf Remis: Nach holländischen Aufbauten und gegenseitigem Königsangriff waren die Bauernstrukturen sehr verschachtelt und beide scheuten wohl das hohe Risiko eines Durchbruchs. Stark auf der Kippe stand inzwischen Mesud Mujanovic, der am 5. Brett eine erfolgversprechende Angriffsstellung aufgebaut hatte, aber dann einen Bauern einstellte. Anschließend geriet er in einen Schwerfigurenangriff, verteidigte sich aber zäh. Mit vollem Risiko opferte er einen Bauern, um den gegnerischen König in Schwierigkeiten zu bringen. Am Ende ging dieser tatsächlich in eine - keineswegs zwangsläufige - Falle und Mesud konnte König und Dame in einen Spieß stellen und so die sofortige Aufgabe des Gegners herbeiführen - ein eher glücklicher Partieausgang für Werther. Mit dem nächsten Punkt stellte Michael Henkemeier das Unentschieden sicher. Nach abgelehntem Damengambit konnte er sich die Bauernmehrheit auf dem Damenflügel und - nach Tausch beider Türme - die Macht über die einzige offene Linie sichern. Schwache Fortsetzungen des Gegners erlaubten ihm dann recht schnell einen Bauern zu gewinnen und ein Springerendspiel zu erzwingen. Am Ende ließ der Wewelsburger ohne Gegenwehr einen Bauern durchlaufen und gab die Partie auf. Die letzten Bretter fanden sich leider auf der Veliererstraße wieder: Malte Prochnow hatte nach Budapester Gambit und gegenläufigen Rochaden seine Köngistellung aufreißen müssen und war schwer unter Druck geraten. Letztlich flüchtete er sich in ein Bauernendspiel mit Minusbauern, das zwar noch Schummelchancen bot, aber vom Gegner doch sicher nach Hause gebracht wurde. Als letzter kämpfte noch Ralf Diele, der zu Anfang des Mittelspiels zwei Bauern für eine Qualität gegeben hatte. Im Endspiel mit Doppelturm gegen Turm und Läufer verlor er dann immer wieder Bauern, so dass er am Ende das Durchlaufen nicht mehr verhindern konnte. Nach fast sechs Stunden Widerstand musste er dessen Vergeblichkeit einsehen.
Insgesamt hat die Mannschaft - zwar eher glücklich - einen wichtigen Punkt mitgenommen. Angesichts der Tatsache, dass das Team die DWZ-schwächste Mannschaft der Gruppe ist, ist das ein erster Schritt auf dem Weg zum Klassenerhalt.
Mehr unter: http://http://nrw.svw.info/ergebnisse/show/2017/2151/
hm

10.05.17   NRW Mannschaftsblitz
Nach der erfolgreichen Qualifikation auf OWL Ebene sind am vergangenen Samstag in leicht veränderter Besetzung Jonas, Markus, Karl und Jan als Delegation vom SK zum NRW Viererblitz nach Essen gefahren. Angekommen am Spielort wurde sofort klar, dass die Ausrichter vom SF Katernberg wohl endgültig mit dem Vorurteil aufräumen wollten, dass Schach kein "Sport" sei. Für die 21 angereisten Teams wurde eine lokale Sporthalle in eine Schacharena umgewandelt. Um mit einem Breitensportevent mithalten zu können, fehlte es lediglich an begeisterten Fans auf den Rängen, aber das wäre vermutlich auch zuviel des Guten gewesen. Nun aber zum schachlichen, -ich meinte natürlich- sportlichen Teil:

In der Einzelwertung erreichten Jonas an Brett 1 mit 7/19, Markus an 2 mit 8/20 sehr gute Ergebnisse. Lediglich Jan erwischte mit 4/20 trotz des starken Teilnehmerfeldes einen verbrauchten Tag. Karl hingegen an Brett 4 machte es deutlich besser mit herrausragenden 11,5/20 Punkten und wurde sogar geteilter Dritter in der Liste der Brettmeister. Bemerkenswert hierbei war auch der sehr starke Gegnerschnitt zwischen 2303 ELO an Brett 1 bis zu immer noch sehr starken 2182 ELO an Brett 4.
Insgesamt sprang so der 17. Platz heraus, wobei vermutlich noch etwas Luft nach oben gewesen wäre. Da für uns aber realistischerweise eher der olympisch / sportliche Gedanke im Vordergrund stand, waren alle auf der Heimreise guter Dinge und konnten sich über ein interessantes und Teils auch sehr gelungenes Blitzturnier freuen.

Hoffentlich nächstes Jahr wieder!
Mehr unter: http://www.chess-results.com/tnr279868.aspx?lan=0&art=0&wi=821
JH

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